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'The Other Hand'
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'Dúlamán'
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Um einmal Goethe zu zitieren

"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah."

Ob es das so ganz trifft, weiß ich selber nicht.
Aber ich habe immerhin etwas eingesehen.
Nach einer sonntagabendlichen Teppichsession mit Kath, Tom und Harens und nach einem 5-Minuten-Frauengespräch mit Kath ist mir etwas klar geworden.
Ich weiß jetzt, was ich definitv nicht haben kann.
Kath meint, dass das die falsche Einstellung ist.
Ich sage: Das kann sein, aber das ist nur die eine Hälfte.
Ich weiß nicht nur, was ich nicht haben kann.
Ich weiß auch, was ich nicht will.
Und ich weiß, dass ich zu verblendet war um das Gute, das so nahe liegt zu sehen.
Mittlerweile kann ich fast darüber lachen, dass ich mit 24 noch einmal so eine teenagerhaft naive Phase durchlebt habe. Es sollte mir peinlich sein, ich weiß. Aber es war eine gute Therapie. Von gelegentlichen Rückfällen sehen wir einmal ab. Vielleicht spricht da einfach noch der Frust aus mir.
Egal.
Ich habe mich so darauf versteift, zu hoffen, dass ich die letzte Cola in der Wüste sein möchte, dass ich meinen eigenen Durst gar nicht bemerkt habe. Meine Kehle ist staubtrocken. Und eine gut gekühlte Flasche steht in meiner Reichweite. Ich brauche quasi nur den Arm ausstrecken.
Aber...-Sollte ich das?
Ja, Ela plagen schon wieder Zweifel. Ganz ehrlich: Es würde doch etwas fehlen, wenn nicht.
Nun gut. Ich bin also nicht die letzte Cola in der Wüste. Soweit waren wir schon. Fein.
Doch...Darf ich meinen eigenen Durst stillen, wenn ich eine vermeintlich herrenlose Flasche entdecke? Darf ich einfach zugreifen? Vielleicht wartet die Flasche ja auch auf den nächsten Verdurstenden und möchte gar nicht von einer x-beliebigen Wüsten-Touristin geleert werden?
Der vernünftige Leser vermutet nun entweder, dass ich unter hitzebedingten Wahnvorstellungen leide oder möchte mir einfach nur zurufen: Jetzt greif halt zu! Denk mal an dich selbst, mein Gott....
Mit letzterem könnte er/sie Recht haben.
Aber um noch einen berühmten Herrn zu zitieren: "Ich trau mich nicht...".
Ich habe vor knapp einer Woche beschlossen "Ich verlieb mich nie wieder. Zumindest nicht so bald...Das bringt doch alles nichts." Tja. Nur schade, dass mein Kopf schon vor zwei Monaten dieser Meinung war, nur mein Gefühl eben nicht. Scheiß Gefühle aber auch... Manchmal möchte man sie doch wirklich abschalten. Ich möchte einen On/Off-Knopf. Nur um zwischendurch mal Luft zu holen. Um zu analysieren was denn nun echt ist und was nur Hirngespint.
Bilde ich mir das nun schon wieder nur alles sein? Oder darf ich mich ausnahmsweise auf das obladendünne Eis trauen ohne einzustürzen? Ich möchte nicht schon wieder ein "Hurra!...Ach, nee. Doch nicht." Davon habe ich erst einmal genug... Ich stürze mich zu schnell in etwas hinein, gutgläubig und teilweise naiv, wie ich bin.
Und wie ich schon gestern zu Isi sagte "[...]ich weiß doch genau, wie das wieder endet...
ihr findet alle, dass wir toll zusammen passen würden und ich bekomms ni gebacken und dann läuft gar nüscht und dann bin ich ganz .___. und hatte recht und alle sagen "aber das hätte wirklich gepasst..." und...heul buhu und so...[...]"
Manch einer wird jetzt vielleicht schmunzeln, weil er weiß worauf ich mich beziehe. Ich finde es nicht komisch. Ich versuche so wenig wie möglich in irgendetwas hineinzuinterpretieren...Aber das fällt nicht leicht. Sicherlich erspar ich mir somit eine weitere blamable Enttäuschung. Aber vielleicht lasse ich mir auch gerade so eine Chance entgehen? In welche Richtung soll ich mich bewegen? Oder soll ich lieber stehen bleiben? Ich weiß es nicht...
2.8.09 20:17
 


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